Stärke durch Leid


Nach „Entwicklungshilfe“ und Ein Fenster zur Sprache“ war es im Juni 2012 soweit: Amewu veröffentlicht sein zweites Album. „Leidkultur“ heißt es und bringt im Vergleich zum Debüt einige Veränderungen mit sich. Melodischere Beats, ein Thema, das sich wie ein roter Faden durch das Album zieht und ein bisschen weniger Doubletime Rap.

Danke an Miriam von Edit, für das Rezensionsexemplar.


Diese Rezension wird sich nicht nur mit der Musik des Albums beschäftigen, sondern vor allem auf meine Gedanken zu Amewus Texten eingehen. Ich hoffe, dass dies für ein oder anderen ebenfalls in irgendeiner Weise inspiriert / zum Nachdenken anregt. Es werden vermutlich eher neue Fragen aufgeworfen, anstatt Antworten zu finden.

Allein das Cover könnte man schon stundenlang interpretieren: Schmerz, Trauer, Spiritualität, dunkle, andere Welten, Kampf mit dem eigenen Ich, den eigenen dunklen Ecken der Seele, Kampf mit der Welt an sich, Kampf mit dem anders Sein… Leiden – kurzum bringt es den Titel sehr atmosphärisch und überlegt auf den Punkt.

Leidkultur. Der Titeltrack. Es gibt ihn noch – Den Rap, der Scratches kennt! Großartig und so sehr vermisst, deswegen unbedingt genießen. Der Beat hat melodisch auch den ein oder anderen Höhepunkt zu bieten – Streicher, Bläser und Gitarren schaffen eine absoult passende Atmosphäre zu Amewus Kritik an den Medien und der Wirtschaft und wie sie unser Leben verändern, unsere Meinung(sbildung) versuchen zu beeinflussen und uns Leid bringen:

Ich seh den bildschirm und er ezigt mir die welt entscheidet für mich: wer ist feind, wer ein held
ich stopf es in mich rein, kotze es aus, höre trotzdem nicht auf / fresse weiter infos, mir ist schlecht, denn ich hab schon so viel kotze im bauch / meine emotionen werden gegen mich verwendet und ich schalte sie ab
rationalisiere alles doch dann spür ich oft nicht mehr was für scheiße ich sag

Keine Emotionen mehr, nur noch Leistung und das immer mehr und immer schneller. Keine Fehler, keine Schwächen – da haben Emotionen keinen Platz mehr, machen nur kaputt, was man sehen will, dabei sind sie doch eigentlich unser Schutz und Mechanismus gegen Überlastung und all das andere, was wir nicht ertragen können. Lieber alle Gefühle abschalten und runter schlucken, mit dem, was uns da so schwer im Magen liegt kämpfen, es irgendwie versuchen mit uns und den Umständen zu vereinbaren bis man kaputt ist und davon kriechen muss, weil es statt Leidenschaft und Liebe für das was man tut nur noch stummes Leid gibt, weil man nichts sagen kann… Höher, Schneller, Weiter, Psychische Störung?

Arbeit nur dadurch bewertet wird wieviel sie unserer wirtschaft bringt
[…]
sich zynisch belügt nur über das leid lacht
die wahrheit seiner tränen nicht begreift und verschleiert

Nicht zu vergessen, die Gedanken, die man sich über all das macht, die dann aus dem Bauch nach oben kommen können, wenn man endlich einmal den Raum dazu hat, und sie einem quasi im Halse stecken bleiben:

und es zieht ohne ende kraft, denn ich weiss nicht wie man was dagegen macht
[…]
ja dann sag an denn ich bin echt interessiert, wenn ich nachts wach dasitze und mein lächeln krepiert

Lichttherapie.  So etwas wie ein Gegenentwurf zur Leidkultur. Der Versuch sich zu befreien, Klarheit zu bekommen, Dinge zu finden, die halt geben können. Doch nur ein Versuch? Ein Ruhiger Beat, dessen Bass ich liebe.

Ich kann gerade nicht mehr beschreiben, was in mir vorgeht, ohne mich dabei ständig zu zitieren, atme feuer in gedanken um nicht gänzlich zu gefreieren
[…]
Ich seh immer die gleichen dinge, versuche sie anders einzuschätzen bleib verletzt doch weiss bereits dass eigentlich keine feinde echt sind

Machen wir uns unsere Feinde selbst? durch das was wir denken, was wir wahrnehmen?? Und sie somit etwas sind, was wir selbst beeinflussen können, etwas, das wir uns vielleicht sogar nur vormachen?

Während ich schlafe, wird die welt wie ein buch zugeklappt
[…]
tank vergessen, denn nur so macht das feiern noch spaß

Die Ruhe der Nacht, die im Titeltrack noch gefehlt hat ist nun da und trotzdem immer wieder Gedanken, die immer und immer wieder auftauchen, vom genießen abhalten, immer einen gewissen Druck in einem spüren lassen, sodass einzig das Vergessen eine Erleichterung sein kann.

Lache leise vor mich hin lachte statt zu weinen merke wie verzweifelt ich schon bin / Blick nach oben und die sonnenstrahlen blenden mein gesicht / doch ich wende mich nicht ab, denn sie brennen wie mein ich / ich sehe die sonne als mein heim an also greife ich nach ihr / nur aus verzweiflung denn ich weiß ja, leider bleib ich hier

Sehnsucht nach Wärme und Leidenschaft im inneren. Flucht aus dieser Welt, aus diesem Leiden, aber leider keine Möglichkeit. Nur der verzweifelte Versuch…

Schnittmenge. Ein klassischer, schlichter Rap-Beat wird mit Scratches serviert und strahlt eine gewisse Ruhe und Zufriedenheit aus, die mich immer wieder auf eine ganz eigene Art zur Ruhe kommen lassen, zu dem ich gleichzeitig entspannen und nachdenken kann, was nicht sehr oft der Fall ist.

Niemand weiß was ich gesehen habe, niemand war dabei, du hast dein bild und ich mein bild und die schnittmenge wir zwei / das macht drei bilder, die sich weiter streiten und vereinen, doch die wahrheit bleibt, egal ob wir zu zweit oder allein sind

Und ich stelle mir immer wieder in sich verlaufende, wässrige Farben vor. Frage mich, was die beiden Bilder ausmacht. Jedes für sich und was die Gemeinsamkeiten sind. Welche Kontraste und Harmonien haben sie? Welche Situationen stecken darin? Jeder scheint mit seinem Bild zufrieden, froh und glücklich. Vielleicht sogar auch sehr froh, dass es diese Schnittmenge gibt, die beide Bilder immer noch und immer wieder verbinden wird und gleichzeitig hat jedes Bild seine eigene Wahrheit / dein eigenen Blickwinkel, den keiner nehmen kann.

Etwas unangenehmes, unbequemes, schmerzhaftes anzuerkennen ist schwer, macht aber das weiterleben leichter, was der Beat und das Bild im Refrain deutlich machen und auf eine sehr angenehme Weise vereinen. Auch Amewus Stimme strahlt diese Ruhe und Zufriedenheit aus.

Stone feat. S-Rok. Eine Entscheidung habe ich zu treffen, eine Entscheidung des Formulierens, die Frage steht im Raum sage bzw. schreibe ich es überhaupt, schreibe ich es klar nur für diese eine Situation, oder formuliere ich  es offen, sodass beide Interpretationen möglich wären – dann die Frage wie wird es überhaupt interpretiert werden und wird – wenn auf die eine Weise interpretiert wird, anstatt (auch) auf die andere,  etwas kaputt gehen, von den wenigen Momenten die man in Zukunft haben könnte, von diesem wenigen, diesem wohl doch irgendwie zerbrechlichem, diesem unschätzbar wertvollem. Oder doch alles nur viel zu viele Gedanken und am Ende alles halb so schlimm und vielleicht sogar mehr als jetzt?

und dann am selben Abend diese Zeilen aus Stone:

du hälst es fast in der hand dort ist es du kannst es spüren
doch du hast angst davor es wirklich anzurühren
denn es gibt zweifel die in dir die angst noch schüren
was wäre die zweite entscheidung die andere tür
[…]
für viele ist das was sie haben schon schön
entscheid nicht nur mit weitsicht ohne nahes zu sehen

wäge für und wider ab betrachte was du hast und vergleich es dann
mit dem inhalt deiner wünsche und was du erreichen kannst
mit diesem einen schritt dieser ist oftmals leicht getan
es gibt dabei kein zurück aber da denken wir meist nicht dran

doch darüber nachzudenken nimmt dir trotzdem nie deine entscheidung ab
du gewinnst oder verlierst du bist nur sicher dass fast niemals beides klappt
was du wirklich willst weißt du nur wenn sich der wert dir zeigt
von dem was du fallen lässt und von dem wonach gerade dein begehren greift
[…]
rolle deine würfel setz auf deine zahlen und dann decke deine karten auf
oder lass es bleiben aber wenn du es wirklich wagen willst dann wart nicht drauf
lieber nichts versuchen oder alles drauf setzen was von beidem zahlt sich aus
wenn es eine schlacht im inneren mit dir selbst gibt über diese frage dann trag sie aus

you could turn the stone

und plötzlich die Idee einen Stein mit mir zu tragen, um genau das nicht zu vergessen. Ich kann und muss den Stein drehen und wenden, um zu einer Entscheidung zu kommen und das mit mir selbst ausmachen und nicht wie so oft mit Rat und Hilfe anderer versuchen irgendwie ans ziel zu kommen. Am ende redet man ja doch nur mit denen darüber, die einem in dem was man will oder wünscht bestätigen.

S-Rok und seine Parts und Stimme sind sehr angenehm und harmonieren sowohl mit Beat, als auch mit Amewu selbst. Der Beat wieder eher schlicht mit Fokus auf die Drums mit Stakkato, und ich liebe die Akustik Gitarre auf dem linken Ohr und die Gitarre? (oder doch Tasten?) auf dem rechten Ohr, die sich dem Rhythmus der Drums anschließt, aber gleichzeitig so wunderschön dahin plätschert und etwas gemütliches hat und auch durch den Beat führt, während sich im Hintergrund für wenige Sekunden diverse Bläser in die Melodie schleichen und so schnell wie sie kommen auch wieder verschwinden. Es macht Spaß sich da genauer auf die Suche zu begeben und dran zu bleiben, wenn man sie gefunden hat.

Stein im Meer. Noch ein Song mit so einer Bassline, die fesselt. Depression, Niedergeschlagenheit, Grau, Einsamkeit – das alles findet sich in diesem Beat. Ich liebe nicht nur den Bass, sondern auch das kontinuierliche Rauschen im Hintergrund, genauso wie diese wunderschönen Streichersoli, in denen so viel Flehen, Schmerz und Einsamkeit klingt. Dieser Song gehört zu meinen absoluten Lieblingen des Albums, denn es spricht mir so sehr aus der Seele. All das ist mir so unfassbar gut bekannt.

Der Kampf mit sich selbst und all dem was einem in dieser Welt so viel Leid bereitet nicht zu zeigen, da es nirgends auf Verständnis stößt und dann wenn man allein ist alles aus einem heraus bricht. Man selbst nicht mehr weiß was wie und wo man überhaupt ist. Ein Schweben in einem nirgendwo, in einem nichts, in einer eigenen Welt. Diese Momente in denen man so gerne etwas sein möchte und wenn man es dann endlich ist, ist so weit weg von sämtlichen Vorstellungen die man jemals hatte, fühlt sich nach viel zu viel, oder aber nach absolut nichts und leer an.

Hoffnung auf erfüllung doch ich fühl mich leer
wenn ich nur nicht so müde wär
anderen menschen fällt es leicht
bin ich wirklich selbst so reich?
ich lebe, doch ich spür nichts mehr
spür zu viel das meer verschlingt mich, wann ist endlich land in sicht
sehe dich schwimmen doch ich kann es nicht
merk wie mein verstnad zerbricht
im meer ein stein an land ein fisch

Es tut so unglaublich gut, das alles einmal auszusprechen, mit zu rappen. Es endlich ein mal sagen zu können, ohne Konsequenzen, nur für sich allein. Erleichterung. Der ständige Kampf mit und gegen sich, um zur Ruhe zu kommen. Und dann der Moment in dem die Basedrum, zum Boxer wird und einen in die Magengegend schlagen will:

Jede meiner narben gibt mir kraft den schlägen auszuweichen, standzuhalten, abzuwehren
alles nur um kurz einmal für mich zu sein ohne diese fratzen mal im licht zu scheinen
ausruhen in der wärme die die welt erschuf
denn bald sind alle wieder da und wollen mein blut

Demut. Ein Titel dessen gesamter Text für sich spricht und zu dem man nichts mehr sagen muss. Einer der stärksten des Albums. Auch der Beat entführt hier in eine sehr atmosphärische Welt, die vielleicht der auf dem Cover am nächsten kommt. Ein wirklich großartiges Stück, mit dem man sich unbedingt auseinandersetzen sollte und auch das Video dazu genießen:

Abschied feat. Phase (Team Avantgarde). Eines der Höhepunkte des Albums. Mit einem überragenden Part von Phase. Ein absoluter Gänsehaut-Titel. Der Beat hat etwas rauschartiges mit diesen elektronischen Tönen, diesem plätscherndem Wasser, dieser erhabenen Melodie im Refrain und diesem wunderschönen Schlagzeug, das so wunderbar rumpelt. Es entsteht eine sehr schöne und sehr intensive Atmosphäre, die diesem Thema mehr als gerecht wird.

Dieser Song besticht dadurch, dass er das Thema Sterben, Tod, Trauer und Abschied in all seinen Facetten der Hinterbliebenen der Lebenden und deren Gedanken beschreibt. Amewu und Phase tun das mit schlichten und schönen Reimen und gleichzeitig anspruchsvollen Zeilen.

Höre ich richtig, dass sich der Beat teilweise dem Rapstil der beiden anpasst? Denn den Rhythmus, den man u. a. bei Phases „ich schieße mich ab, wieder am schnaps, wieder bei nacht draußen, bilder von dir, du bist nicht hier, worte auf papier laufen“, hören kann, der aber bei Amewu nicht zu finden ist.

Oft habe auch ich mir zu diesem Thema Gedanken gemacht, was wenn es mich trifft, was wenn es jemand nahestehenden trifft?? Was tue ich, um diesen Abschied vorzubereiten, was soll getan und gesagt werden und was nicht? Will ich bis zum Schluss kämpfen oder nicht? Oder nur dann, wenn mir bestimmte Fähigkeiten sicher erhalten bleiben? (Sprechen, Denken, Schreiben, Verstehen? Musik hören zu können und Alben Cover mit allen Sinnen entdecken zu können? Ist das der Sinn (m)eines Lebens? Das was bleibt bzw. bleiben soll, wenn es ernst wird?)

Wenn die reise nahe ist, dann weich nicht von ihrer seite
und reist einer ohne Abschied, dann begleite ihn im geiste

Wie sieht so ein Abschied, so ein Begleiten aus? Wie würde ich ihn Gestalten? Sind es Gedanken, ist es Musik, da sein – keep watch, take heart? Ist es eine gemeinsame Reise, bis man sich wieder trifft? Was macht diese Reise so besonders, außer, dass man sich auf diese spezielle Art und Weise nahe ist und begleitet?

Und während ich am leben bin und dabei den tod beschreibe
frag ich mich gibt es so vieles, das die beiden unterscheidet

Ich glaube nicht. Da gibt es doch einige Gemeinsamkeiten. Ich glaube, man wird sich wieder treffen und dann absolut schöne Momente haben, die dem Leben sehr ähnlich sind. Vielleicht ist der Tod auch nur ein Leben ohne Schmerz und Leid? Ist es das Nichts, ist es die Hölle, ist es etwas Positives? All das gibt es auch schon im Leben. Nehmen wir vielleicht anders wahr? Sind unsere Körper unverwundbar? Unsere Seelen auch? Und wie nah ist das Koma am Tod oder am Leben?

Wenn. Ein ebenfalls starker Titel vollgepackt mit Gedanken zum Thema was wäre, wenn…? Dazu ein Beat bei dem auch die Drums auffallen, der eher ruhiger ist und auch hier Streicher zu hören sind.

Wenn dein geteiltes nicht mein doppeltes leid wär‘

Geteiltes Leid doch nicht immer halbes Leid? Sondern einer mit der kompletten Last? Doch wenn das nicht wäre – gäbe es dann mehr Freiheit? Eine andere Beziehung zu dieser Person und was ist dann mit der Schnittmenge? Wie sieht sie überhaupt aus? Wie schwer ist doppeltes Leid überhaupt?

Auch Kreise ist ein sehr ruhiger Song und hat mit Gris und Wakka zwei weitere Edit Künstler als Feature-Gäste. Das besondere an diesem Titel ist, dass jeder einzelne Künstler die Geschichte mit seinen Zeilen weiter erzählt und sich somit ein ganz eigener Fluss des Songs entwickelt. Und der Beat strahlt die angenehme ruhe einer dunklen Nacht aus. Training Day ist passend zum Thema einer der unfassbar guten Doubletime Tracks auch wieder mit absolut hochwertigen Scratches!
Einzig der Gastbeitrag von Absztrakkt trifft nicht meinen Geschmack.

Und nicht zu vergessen, die Beeindruckenden Bilder, die Amewu mit seinen Texten zeichnet:

Der Wind spielt Melodien auf den Löchern meiner Seele
(Stein im Meer)

Zwischen Selbstmitleid und Selbstüberschätzung
Egoismus und Geltungsdrang
Schlittert meine äußere Hülle nach dem Sprung von der Klippe erst mal am Fels entlang
[…]
Spiele mit dem Feuer doch passe nicht auf
Die Seele brennt, mein Körper ist ein abgefackeltes Haus
Die Augen glühen auf wie Glut bevor sie erlischt
Keiner bemerkt mein verstorbenes Ich
(Demut)

Genauso wie in Untitled, mit diesem Atemberaubenden Streichersound zu beginn, der eine absolute Gänsehäutatmosphäre für dieses düstere Lied schafft:

Das allsehende Auge mit der Hornhautverkrümmung, in der Reflexion seines Blickes steckt der Dorn der Verstümmlung
[…]
Laufe die Stufen hinab auf der Treppe des Wahnsinns
[…]
Umrisse der Gestalten, die mich seit meinem Abstieg ohne mein wissen begleiten […] streicheln mit mit Nesseln und fesseln mit Dornen

„Leidkultur“ ist ein Album, das seinem Namen alle Ehre macht. Es ist voller Leid, Schmerz, Kampf und Zweifel. Es braucht Zeit, es ist, wie alles was aus Amewus Feder stammt, etwas womit man sich auseinander setzten muss und in gewisser Weise auch seinen eigenen Standpunkt finden muss, oder vielleicht sogar in der Lage ist sich überhaupt erst einmal zu gewissen Themen zu positionieren. Es ist ein reflektiertes auseinandersetzen und wieder zusammenbauen der eigenen Gedanken und des eigenen Selbst.

Alles in allem, ein absolut starkes Album – vielleicht gerade wegen des vielen Leidens?

Wer mehr erfahren möchte, der sollte sich diese Interviews anschauen:

Außerdem kann man sich hier noch einige Making-Of-Videos zum Album anschauen.

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6 Gedanken zu „Stärke durch Leid

  1. Sehr schön das Album beschrieben! Ich finde es auch eins der stärksten Alben der Deutschrap Geschichte und es spricht auch mir an ganz vielen Stellen aus der Seele….aber einen meiner liebsten Tracks (Schwarze Sonne) hast du leider nicht erwähnt!? Hammer Part vor allem von Absztrakk!! One

    • Freut mich, dass es dir gefällt! Ich muss sagen die Rezension bzw. all diese Gedanken zu schreiben hat mehr Energie und Kraft gebraucht, als ich erwartet hatte. Deshalb habe ich mich nur auf die Songs konzentriert, die ich persönlich am stärksten fand / mich am meisten angesprochen haben – wäre dem nicht so gewesen, wäre ich auch noch näher auf Training Day und Kreise eingegangen.

      Schwarze Sonnen ist auch ein starker Track, auch was die Metaphern von Amewu betrifft – die sind großartig. CR7Z ist auch nicht schlecht, aber da fehlt mir irgendwie ein bisschen was, klingt ein wenig sehr monoton, aber vielleicht soll das bei dieser Geschichte auch so ein. Absztrakkt ist, wie schon gesagt so gar nicht mein Geschmack, was den Flow angeht, seine Reime sind teilweise schon nicht schlecht, aber da finde ich mich persönlich nicht wirklich wieder – deswegen ist Absztrakkt nicht so meine Welle. Was den Beat des Songs angeht mag ich das Schlagzeug sehr.

      Ich hoffe, du bist jetzt ein wenig zufriedener, was deinen Lieblingstrack und meine Beschreibung angeht? 😉

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