Norman Sinn – Brücke

Nach seinem Video zu König folgt nun das Video zu Brücke.

Das Besondere hier: Kamera, Regie und Idee stammen von Ryo Takeda. Beide geben des öfteren gemeinsam Konzerte und sind nun auch bei diesem Video zusammen am Werk.

Es hat eine ganz eigene Atmosphäre, die vor allem durch die Kameraperspektiven und diese wunderschönen Details, die eingefangen werden, entsteht. Der alte Koffer, das graue Haus, die Eingangstür, der gesamte Flur, die Gläser – halb voll und oder halb leer? – und vieles, vieles mehr.

Durch die Perspektive und das Licht entsteht eine Schönheit, die den Dingen und der Situation auf den ersten Blick gar nicht anzusehen ist, die sich nach und nach mit jedem neuen Bild, jeder neuen Sekunde aufs Neue und immer wieder entfaltet, sodass es regelrecht fesselt und man gespannt auf jede neue Szene ist und was sie an Schönheit und von diesem Gefühl, das im gesamten Video steckt, entgegen bringt.

Großartige Bewegtbildharmonie nahezu ohne Budget.

Außerdem haben mitgewirkt:
Schnitt: Marcus Grysczok,
Color by Nadir Mansouri,
Grafik + Set Frieder Oelze und Paul Jokisch (der auch für die Gestaltung der Karten und Flyer der Nozembertour von Ryo und Norman verantwortlich ist).

Advertisements

Am Meer mit Tinte und Tasunoro

Nach vielen, vielen Lesungen gibt es nun wieder Musik von Ryo. Am 7. Dezember 2012 erblickte die zweite Solo Veröffentlichung – diesmal unter seinem vollständigem Namen Ryo Takeda – das Licht der Welt. Die EP trägt den Namen „Grünes Rauschen“ und enthält sieben neue Songs.

Ryo selbst über die Arbeit an der EP und was sie so besonders macht:

Seit Mitte letzten Jahres steht in der Probenlounge des Zughafens ein altes Wandklavier.

Klapprig, aber mit Charme und großer Anziehungskraft auf mich. Und so habe ich einfach drauflos geklimmpert. Ohne Noten lesen oder aufschreiben zu können. Die Wiederholung als Erinnerungsstütze.

Dann kamen die Texte dazu. Anders als gewohnt, nicht vor irgendeiner Box sitzend, sondern beim Spielen der Klavierloops. Ich rief Robert Fischer an, ein guter Freund aus Wiesbadener Zeiten, erzählte von meinen Ideen und so trafen wir uns zu ersten Aufnahmen zu Hause am Flügel meiner Mutter.

Zwischen Erfurt und Wiesbaden hin und her pendelnd, entstanden so nach und nach die Songs für “Grünes Rauschen”. Im Zughafen, zu Hause im Wohnzimmer und bei Robert auf dem Sonnenberg.

Mit Manuel Fischer-Dieskau am Cello begrüße ich beim Song »Der Jongleur« einen ganz besonderen Gast.

Ein Teil dieser Songs soll hier vorgestellt werden.

Weiterlesen

Der Herr Polaris – Durchatmen

Ein neuer Song vom Herr Polaris, welcher auf seinem im Frühjahr 2013 erscheinendem Album „Weiße Nächte“ zu finden sein wird.

Achtet auf all die schönen Details in diesem Video.

Die kaputten Mauern, die Fenster und das, was man auf so sonderbare und schöne Art und Weise dahinter sehen kann, das Licht, der verschmutzte Boden und seine Muster, die Weite, in diesem doch begrenztem Raum…

„Ganz einfach durchatmen für immer“

Live: Clueso mit Antonio Lucacio und Ryo Takeda bei ZDF@Bauhaus

Ein ganz nette Einstimmung auf das leise Neujahrskonzert zum 10 jährigen Jubiläum von Clueso und Band:

02:30 Pizzaschachteln
07:05 Wenn ein Mensch lebt
10:29 Du und Ich
14:22 1. Interview
17:10 Cello
22:53 Mach’s gut
26:30 2. Interview
29:20 Das Level
33:08 Beinah
37:30 Augen zu
42:47 Neu kennenlernen
47:05 3. Interview
51:00 Gewinner
55:50 Barfuss

Musik für Hundsnächte

Leif Marcussen aus Flensburg ist ein junger Musiker mit Akustikgitarre und Punk in Stimme, Melodien Vortragsweise und Texten.

Verwaschen und laut singt er seine Texte über die Verzweiflung des Alltags.

Derzeit arbeitet er an einem Album, doch zuvor gab es das 5-Track starke „Tourtape“, limitiert auf 30 Kassetten und 50 Cds – alle ausverkauft, deswegen gibt’s die Songs bei Soundcloud zu hören.

Aufmerksam auf seine Musik bin ich durch die Jungs von Klaasius geworden und möchte euch diese Entdeckung nicht vorenthalten.

Danke an Leif, für das Rezensionsexemplar. Weiterlesen

Auf Schatzsuche mit Nicolas Sturm

Nicolas Sturm, der Gewinner des Panikpreises, scheint derzeit in aller Munde. Nach seiner Doppelleben EP veröffentlichte er im August 2012 sein Debüt Album „Nicolas Sturm“. Drei Songs der EP finden sich auch auf dem aktuellen Album wieder, welches mit insgesamt 12 Titeln bestückt ist.

Zusammen mit seinem Live-Musiker Jeremy Dhome (Nicolas Sturm und das Klingen Ensemble) wurden die Songs aufgenommen und später mit weiteren Instrumenten und Klängen ausgestattet.

Danke an PIAS Recordings, für das Rezensionsexemplar. Weiterlesen