This was Aion!

Mit bestürzen habe ich vor einigen Wochen festgestellt, dass es die Band Aion schon seit längerem nicht mehr gibt! Auf ihrer Homepage schreiben sie folgendes dazu:

Hallo Leute.

In der letzten Zeit ist es sehr still um uns geworden und das hat natürlich auch einen Grund. Heute schreiben wir das letzte Kapitel dieser Band, denn jede Geschichte findet eben irgendwann ein Ende.

Im Leben entwickelt man sich oft weiter. Als Band haben wir auch einige dieser Veränderungen durchgemacht, die uns als Menschen zusammengeschweißt haben, aber auch einige, die uns voneinander wegbewegt haben.

Deshalb müssen wir euch heute leider mitteilen, dass es AION in Zukunft nicht mehr geben wird.

Wir möchten uns von ganzem Herzen bei euch für Alles bedanken. Wir haben sehr viel Zeit, Herzblut und Schweiß in diese Band gesteckt und haben dafür auch einiges von euch zurück bekommen. Wir waren viel unterwegs und haben tolle Leute kennen gelernt und viele Erfahrungen gemacht, die uns für unser Leben geprägt haben.

Mit den Worten „Be part of the last chapter“ laden Aion dazu ein, nach ihrem Debütalbum, welches nun auch als ihr letztes in die Bandgeschichte eingehen wird, die letzten zwei Songs, die für die Fans als ein Dankeschön und Abschiedsgeschenk veröffentlicht wurden, anzuhören, zu teilen, und vieles mehr damit zu tun, um Teil dieses Bandkapitels zu werden und sein zu können.

Mit diesem Artikel trage ich meinen Teil zu diesem letzten Kapitel bei.

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30 Minuten Abschied

P:hon (sprich „fon“) waren eine wunderbare Post-Rock Band aus Dresden. Von Ende 2008 bis Ende 2011 erschufen

Marco – Gitarre
Richard – Gitarre
Enrico – Synthesizer
Torsten – Bass
Martin – Schlagzeug
Larissa – Stimme

gemeinsam diese weiten und typischen, aber dennoch eigenen Post-Rock-Sound-Landschaften, dazu die schöne und klare Stimme von Larissa in den Songtexten. Sie veröffentlichten in diesen drei Jahren ein Album und nahmen eine EP auf.

Die EP, welche drei Titel enthält, wurde jedoch erst 1 Jahr und wenige Monate nach Auflösung der Band, am 19. Mai 2013 veröffentlicht.

Danke an Marco für das Rezensionsexemplar. Weiterlesen

Liebevoller Erstling

Auf Moritz Liebig bin ich durch diese großartige Coverversion von Norman Sinns „Was Dir Fehlt“ aufmerksam geworden.

Beheimatet in Dietzenbach studiert er derzeit an der TU Ilmenau (wo auch die Anfänge von Zebresel zu Hause sind) angewandte Medienwissenschaften und hat im Rahmen seines Bachelorstudiums eine drei bzw. mit einem Bonustitel, vier Track starke EP aufgenommen. Sein Debüt trägt den Titel Gedankenspiele, das er wie folgt beschreibt:

Handgemachte Musik mit Herz – so kann man meine Musik wahrscheinlich am besten beschreiben. Mit einer Akustikgitarre um den Schultern und Percussion und Saxophon als Begleitung spiele ich verträumte Lieder mit Tiefsinn. Zwischen Realität und Fantasie erzähle ich Geschichten, die Raum zum Nachdenken schaffen sollen. Wie der Zuhörer diesen Raum einrichtet, um sich darin wohl zu fühlen, ist seinen Gedankenspielen überlassen.

Danke an Moritz, für das Rezensionsexemplar.

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Zurückhaltend großartig!

Me And Oceans (Fabian Schütze) veröffentlicht über sein Label Analogsoul nach den EPs „Lake“ und „The Pond“ nun sein erstes Album. Es nennt sich „The Bay“ und bringt uns alte und neue Songs zusammen mit dem Ensemble Mistral – bestehend aus Arpen und einem Streicherquartett – in klassischem Gewand. Mit dabei ist auch eine Coverversion von „Polonaise Blankenese“ im original von Gottlieb Wendehals.

Das Ensemble Mistral sind im Einzelnen:

Arpen, Klavier, Arrangements
Asita Tamme, Violine
Cora Sophie Groth, Bratsche
Benjamin Weis, Cello

Finanziert wurde das Album via Crowdfunding.

Bevor „The Bay“ auf CD veröffentlicht wurde, gab es drei Clubkonzerte in Deutschland.

unter anderem auch in meinem allerliebsten Lieblingsclub Franz Mehlhose in Erfurt:

Für alle, die nicht dabei sein konnten, und alle, die sich die Konzerte wieder in Erinnerung rufen wollen, erschien im August 2013 dieses Projekt auf CD, Vinyl und MP3.

Danke an Fabian für das Rezensionsexemplar.

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Live: Max Prosa (Ballroom und Cardinal Session)

Cafe Noir bei der Cardinal Session beim Traumzelt Festival. Selten habe ich Max so intensiv versunken in einem Song erlebt – eine großartige Akustikversion des Cafe Noir:

So lang ich darf bei den Ballroom Sessions. Eine sehr einfühlsame Version des Songs, mit etwas mehr Instrumentierung und dieser einen Strophe mehr, die dem Lied so sehr gefehlt hat. All das strahlt so viel wunderschönen Halt aus – Augen zu und genießen: