Die Farbbombe, die alles auf den Kopf stellt!

Nas D bringt nach längerer Pause sein nunmehr viertes Album heraus: Pop!t. Und es ist viel mehr als nur ein Break- und Funkbeat-Album eines DJs. Über die letzten Jahre hat sich sehr viel entwickelt und ist gewachsen. Nas D hat sehr viele alte Bekannte zusammen geholt und auf diesem Album vereint, sodass es jetzt nicht mehr nur Samples, sondern auch Gesang und (gemeinsam) geschriebene Songtexte von Freunden gibt und nicht zuletzt einen neuen NAS D – Sound.

Nas D selbst über das Album und die letzten Jahre:

Nach drei Instrumentalalben als Produzent habe ich die letzten Jahre genutzt, um intensiv auszuprobieren und meine eigene Sprache zu finden. Dieser Prozess führt meiner Meinung nach zwangsläufig dazu, dass man sich auch etwas von seinen Wurzeln emanzipiert. Nur dann lassen sich eigene Aussagen treffen.

“Pop!T” ist für mich sowohl ein Ende, als auch Beginn. Die Zeit des Probierens und Findens geht zu Ende aber gleichzeitig spüre ich, dass damit eine ganz neue Reise beginnt, auf die ich sehr gespannt bin.

Mehr aus diesem Interview zum Album gibt’s hier: http://www.zughafen.de/popt-ist-popart/

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Am Meer mit Tinte und Tasunoro

Nach vielen, vielen Lesungen gibt es nun wieder Musik von Ryo. Am 7. Dezember 2012 erblickte die zweite Solo Veröffentlichung – diesmal unter seinem vollständigem Namen Ryo Takeda – das Licht der Welt. Die EP trägt den Namen „Grünes Rauschen“ und enthält sieben neue Songs.

Ryo selbst über die Arbeit an der EP und was sie so besonders macht:

Seit Mitte letzten Jahres steht in der Probenlounge des Zughafens ein altes Wandklavier.

Klapprig, aber mit Charme und großer Anziehungskraft auf mich. Und so habe ich einfach drauflos geklimmpert. Ohne Noten lesen oder aufschreiben zu können. Die Wiederholung als Erinnerungsstütze.

Dann kamen die Texte dazu. Anders als gewohnt, nicht vor irgendeiner Box sitzend, sondern beim Spielen der Klavierloops. Ich rief Robert Fischer an, ein guter Freund aus Wiesbadener Zeiten, erzählte von meinen Ideen und so trafen wir uns zu ersten Aufnahmen zu Hause am Flügel meiner Mutter.

Zwischen Erfurt und Wiesbaden hin und her pendelnd, entstanden so nach und nach die Songs für “Grünes Rauschen”. Im Zughafen, zu Hause im Wohnzimmer und bei Robert auf dem Sonnenberg.

Mit Manuel Fischer-Dieskau am Cello begrüße ich beim Song »Der Jongleur« einen ganz besonderen Gast.

Ein Teil dieser Songs soll hier vorgestellt werden.

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So gesehen unmöglich über der Stadt

Hat sich schon mal jemand gefragt, wie die Stimme von jemandem klingen würde, wenn sie an einen gutmütigen Drachen erinnern soll? Etwa so wie Grisu? Nein. Vielleicht wie Fuchur? Schon eher. Ryo trägt den Drachen im Namen und seine Stimme erinnert tatsächlich an solch einen gutmütigen Drachen mit ruhiger, tiefer Stimme. Statt des puren Glücks bringt er jedoch Musik in der man dies findet.

Nach 2 Veröffentlichungen mit seinem Projekt Ryoma (Kopfhörer Recordings) und viel Zeit für Dinge, die das Leben bringt, ist Ryo 2009 im Zughafen gelandet und hat im Oktober 2010 sein Solo Debüt Namens „So gesehen unmöglich“ veröffentlicht.

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