Gitarre und Stimme

Zuerst erschienen bei: http://musikfueruns.de/allgemeines/headline/gitarre-und-stimme-brthr

Hinter BRTHR (sprich wie „Brother“) steckt Philipp Eissler aus Stuttgart. Er macht akustische Musik, auf das Wichtigste und Wesentliche reduziert. „Mir ist es wichtig etwas Echtes, etwas Reales zu schaffen. Einen Raum alleine mit Stimme und Gitarre zu füllen hat etwas Ursprüngliches. Das Publikum bekommt genau das zu hören was es sieht.”, heißt es im Pressetext zu seiner Musik. Seine erste Veröffentlichung ist seine selbstbetitelte 4-Track-EP „BRTHR“, die seit Anfang 2014 zu haben ist und ausschließlich aus Stücken mit Akustikgitarre besteht.

Danke an Philipp für das Rezensionsexemplar.

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CR7Z – Yuki

Die Lichteffekte und Farben im Video zu diesem Song sind immer wieder beeindruckend schön. Ich habe selten ein Licht gesehen, was so gut tut. Es ist kühl und dennoch wärmend. Es ist so angenehm, dass ich meinen Blick nicht davon lassen kann. Haben manchmal schon fast etwas Heilendes. Großartig! Yuki aus der Hydra EP von CR7Z.

Strahlendes Eis

Nach seinem Label-Debüt bei 58Muzik und erster physischer VÖ mit An7ma gibt es seit Dezember 2013 von CR7Z auch eine EP über fünfacht, die ausschließlich digital erhältlich ist und den Namen Hydra trägt.

Bevor die EP veröffentlicht wurde, gab es jedoch noch den 58 Independent Day zu dem Chris ein weiteres An7ma Exclusive beigesteuert hat: Timemachine.

Auf Hydra warten 7 Titel, davon ein Song mit Absztrakkt als Feature-Gast.
Angekündigt wurde die EP unter anderem mit folgenden Worten:

„In den kalten und dunklen Wintertagen erreicht euch ein wärmendes Licht“

Die Hydra EP ist eines von vielen Schiffen im Seelenhafen.

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Die Intensität des (eigenen) Seins

Lange Zeit war es ruhig um Donato. In dieser Zeit gab es das Mixtape „Von Damals bis Heute“, welches eine Zusammenstellung aus seinem Schaffen der vergangen Jahre enthält – unter anderem auch ein sehr schönes Feature mit Ryo Takeda im Song „Über der Stadt“. Sowie verschiedene Freetracks (Halt mich fest, Wenn ich gehe, Winterschlaf, Modern Stalking) und Gedanken (zu Angst) bei Freunde fürs Leben.

Doch Donato ist wieder da. Fünf Jahre nach „Angst“ können wir dessen Nachfolger „Enzo“ in den Händen halten.

Schon auf seinem letzten Album bekam man einen deutlichen Eindruck davon, wohin sich Donato noch entwickeln kann. Aber auch bei einem möglichen nächsten Album war erneut die Frage nicht wann das nächste Album erscheint, sondern ob überhaupt. Zur Freude Aller hat das nun fünf Jahre nach Angst (2009) geklappt und der Nachfolger Enzo (2014) ist die mehr als konsequente Weiterentwicklung von Donato und dem Vorgänger-Album.

„Enzo“ ist bei Kopfhörer Recordings erschienen und enthält 16 Tracks mit rund einer Stunde Spielzeit. Bei I-tunes ist sogar eine Premium Edition erhältlich, die zusätzlich zu den 16 Albumtiteln verschiedene Remixe, einen Bonustrack (wie ein Geist), sowie zu allen Albumtiteln und dem Bonustrack die Instrumentals enthält!

Das Album kommt ohne Songtexte. Diese stehen dafür offiziell auf rapgenius.com zur Verfügung. http://rapgenius.com/albums/Donato/Enzo

Danke an Marco für das Rezeinsionsexemplar. Weiterlesen

Ein Ausflug ins Abstrakte

Das Trio Schmetterling sind Alexander Binder, Jan Roth und Keisuke Matsuno. Zu Hause sind sie in Erfurt und New York. Die Musik, die sie machen ist instrumental und entsteht durch Bass, Schlagzeug, E-Gitarre und Synthesizer.

Im Interview auf mucbook beantworten sie Fragen zu ihren Songs so:

http://www.mucbook.de/2013/05/12/interview-trio-schmetterling/

Ihr habt einmal gesagt, eure Musik klingt wie ein Soundtrack, zu dem es keinen Film gibt. Wie sollte so ein Film aussehen?

Jan: Schwer zu sagen. Jeder spult seinen eigenen Film ab, es gibt ja niemanden, der Texte oder Inhalte vorschreibt. Das eigene Kopfkino ist wichtig.

Ihr sprecht gerade die fehlenden Texte an. War Stimme oder Gesang für euch nie ein Thema?

Jan: Nie, nie, niemals. Wir haben einen anderen Zugang zur Musik, als jemand der Songs schreibt. Wir gehen über unser Instrument ran.

Alex: Worte sind nicht das Medium, mit dem wir uns am besten ausdrücken können. Wir fühlen uns so viel wohler, da können wir vielmehr damit sagen. Eure Musik ist also rein durch die Titel mit Wörtern verbunden.

Was hat es denn mit den Songtiteln 17, 18, 21 auf sich? Hat euch 19 und 20 nicht gefallen?

Jan: Wir wollten bei einigen Songs bewusst irgendeinen Inhaltsbezug umgehen. Diese Songs haben eine bestimmte Farbe, die zu den einzelnen Zahlen passt.

Der Schmetterling spielt ebenfalls eine sehr große und bedeutende Rolle:

Was haben eigentlich Schmetterlinge mit eurer Musik zu tun?

Jan: Zu den Hochzeiten unserer Namensüberlegungsphase waren wir in Berlin und kamen an einem Stripclub vorbei, der Butterfly hieß. Fanden wir gut. Bei Schmetterling kommt „schmettern“ im Wort vor, was ja schon mal ziemlich laut ist. Wir mögen auch das Flatterhafte: Ein Schmetterling ist mal auf der einen Blüte und dann auf der anderen Blüte und holt sich überall Inspiration.

Alex: Es ist ein Symbol für Fluktuation und Bewegung. Ein Schmetterling lässt sich nicht so leicht fangen. Das spiegelt die Musik wieder.

Wie wichtig ist euch der Schmetterling im Vergleich zu euren Neben- bzw. Solo-Projekten?

Jan: Oberwichtig. Bei anderen Projekten sind wir mehr Mitläufer.

Keisuke: In dieser Konstellation entwickelt sich nicht nur jeder als Individuum weiter, wir sind als Trio gewachsen. Und das ist etwas Besonderes.

Alex: Hier können wir uns am besten entfalten, weil das Musik ist, die wir für uns geschrieben haben. Das ist unser Herzblut.

Doch nicht nur für das Trio spielt der Schmetterling eine große Rolle, sondern auch für den Seelenhafen, ist er bedeutend, wenn man bedenkt, dass auf altgriechisch Psyche bzw. Seele (ψυχή) auch so viel wie Schmetterling bedeutet – oder auch andersherum Schmetterling gleichbedeutend mit Seele ist.

So gibt es wohl keinen passenderen Ort für das Trio und ihren Zweitling Globus, als hier im Seelenhafen. Denn wo könnte sich die Seele ihrer Musik besser ausbreiten als hier und wo könnte ich meine Eindrücke schöner wiederfinden, als in einem für diesen Blog so passendem und wichtigem Symbol wie dem Schmetterling. Ich wünsche mir sehr, dass euch mein Blog eine Art virtuelle Heimat sein kann.

Veröffentlicht wurde das Album diesmal nicht über Analogsoul, sondern über das Label Traumton. Und immer noch besteht eine enge Verbindung zum Netzwerk des Zughafens. Nicht nur, dass Alex Binder Gitarrist in der Band von Max Prosa ist, sondern es haben auch Marcel Aue (auch bekannt als DJ Malik in Cluesos Band), sowie Frieder Oelze mitgewirkt. Sie sind verantwortlich für das Foto im Booklet und das Artwork des Albums. Außerdem ist Jan Roth ebenfalls Schlagzeuger bei den Hundreds, dessen eine Hälfte ebenfalls Teil der Clueso Band ist.

Genauso abstrakt wird auch diese Rezension werden

Danke an Alex, für das Rezensionsexemplar.

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Wasser und Atemluft

Zwei Bands aus Rheinland-Pfalz und deren Musik verschmelzen.

Die Post-Rock Band Colaris – Gegründet 2009 / 2010 haben bereits eine EP und ein Album veröffentlicht.

Und die Alternative Rock Band Ampersphere – Gegründet 2006 und bisher ein Demo und das Debüt Album „Blue Amperience“ veröffentlicht, mit dem man bereits beachtlichen Erfolg feierte und den deutschen Rock & Pop Preis gewann.

Beide Bands veröffentlichen nun eine gemeinsame EP mit dem schlichten Namen „Split“.

Darauf zu finden sind sechs Songs. Jede Band interpretiert jeweils einen Song der anderen Band neu und bringt zwei eigene Stücke mit. Alle eigenen Songs der Bands sind gänzlich neu und auf keiner ihrer Veröffentlichungen zu finden.

Danke an Jessie für die Reviewanfrage und das Rezensionsexemplar.

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Am Meer mit Tinte und Tasunoro

Nach vielen, vielen Lesungen gibt es nun wieder Musik von Ryo. Am 7. Dezember 2012 erblickte die zweite Solo Veröffentlichung – diesmal unter seinem vollständigem Namen Ryo Takeda – das Licht der Welt. Die EP trägt den Namen „Grünes Rauschen“ und enthält sieben neue Songs.

Ryo selbst über die Arbeit an der EP und was sie so besonders macht:

Seit Mitte letzten Jahres steht in der Probenlounge des Zughafens ein altes Wandklavier.

Klapprig, aber mit Charme und großer Anziehungskraft auf mich. Und so habe ich einfach drauflos geklimmpert. Ohne Noten lesen oder aufschreiben zu können. Die Wiederholung als Erinnerungsstütze.

Dann kamen die Texte dazu. Anders als gewohnt, nicht vor irgendeiner Box sitzend, sondern beim Spielen der Klavierloops. Ich rief Robert Fischer an, ein guter Freund aus Wiesbadener Zeiten, erzählte von meinen Ideen und so trafen wir uns zu ersten Aufnahmen zu Hause am Flügel meiner Mutter.

Zwischen Erfurt und Wiesbaden hin und her pendelnd, entstanden so nach und nach die Songs für “Grünes Rauschen”. Im Zughafen, zu Hause im Wohnzimmer und bei Robert auf dem Sonnenberg.

Mit Manuel Fischer-Dieskau am Cello begrüße ich beim Song »Der Jongleur« einen ganz besonderen Gast.

Ein Teil dieser Songs soll hier vorgestellt werden.

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