Zurückhaltend großartig!

Me And Oceans (Fabian Schütze) veröffentlicht über sein Label Analogsoul nach den EPs „Lake“ und „The Pond“ nun sein erstes Album. Es nennt sich „The Bay“ und bringt uns alte und neue Songs zusammen mit dem Ensemble Mistral – bestehend aus Arpen und einem Streicherquartett – in klassischem Gewand. Mit dabei ist auch eine Coverversion von „Polonaise Blankenese“ im original von Gottlieb Wendehals.

Das Ensemble Mistral sind im Einzelnen:

Arpen, Klavier, Arrangements
Asita Tamme, Violine
Cora Sophie Groth, Bratsche
Benjamin Weis, Cello

Finanziert wurde das Album via Crowdfunding.

Bevor „The Bay“ auf CD veröffentlicht wurde, gab es drei Clubkonzerte in Deutschland.

unter anderem auch in meinem allerliebsten Lieblingsclub Franz Mehlhose in Erfurt:

Für alle, die nicht dabei sein konnten, und alle, die sich die Konzerte wieder in Erinnerung rufen wollen, erschien im August 2013 dieses Projekt auf CD, Vinyl und MP3.

Danke an Fabian für das Rezensionsexemplar.

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Coverversion von Norman Sinns „Was dir fehlt“

Moritz Liebig hat eine wunderschöne Akustikcoverversion von Norman Sinns „was dir fehlt“ eingespielt.

Seine Version ist eine ruhige und überzeugt durch seine Stimme, die die Qual, die diese Selbstsuche mit sich bringt, so schon dezent und gleichzeitig angenehm zurückhaltend interpretiert und dadurch noch intensiver und berührender wirkt.

Ein Reisebericht in 12 + 3 Kapiteln

Ein Jahr nach „Die Phantasie wird siegen“, hat das zweite Album von Max Prosa das Licht der Welt erblickt. Es trägt den Namen „Rangoon“ – den Namen einer Stadt in Myanmar. Für Max Ausdruck der Gegensätze dort und an sich – für dieses Album:

Rangoon steht für mich als Symbol der Gegensätze und Widersprüche: Sehnsucht und Realität, ferne Strände und Verlust der Natur, heile Welt und blutiger Krieg, Kampf und Ohnmacht, Kunst und Politik.

Zu haben ist es als CD, MP3, oder Vinyl, sowie als limitierte 2 CD Version, die einige bisher nur live gespielte Lieder enthält, aber auch altbekannte Songs in neuem Gewandt (Plauen Sessions) zusammen mit dem Duo Stiehler / Lucaciu.

Bei i-tunes findet man außerdem eine bisher nur live vorgetragene Geschichte („Kapitän“), sowie die ein oder andere Instrumental-Version von Rangoon-Songs.

Für diese zwölf neuen Titel konnte sich diesmal auch die Band Zeit nehmen, sich einschließen, der Musik mehr bzw. anderen Raum geben, als noch beim letzten Album, und so auch neue Sounds für sich finden. Ein Weg, der vom ersten bis zum letzten Song zu spüren ist.

In meiner Wahrnehmung ist dieses Album – nicht wie sonst – der Beginn, Songs dabei begleiten zu können, wie sie sich verändern und entwickeln, sondern viel mehr schon einen Schritt weiter. Viele Songs waren schon live bekannt, und haben viele, viele textliche, sowie melodische Veränderungen bereits hinter sich. So ist dieses Album auch ein festhalten eines ganz anderen Zeitpunktes, was sich auch auf das Hören der Songs auswirkt.

Einen großen Anteil an diesem Album hat auch Misha Schoeneberg, denn er  inspirierte und schrieb mit Max zusammen Texte und ist für Lektorat und Supervising verantwortlich. Außerdem findet sich auf dem Album seine großartige Übertragung von Cohens „Hallelujah“ ins Deutsche, sowie ein Cover seines Liedes „Verlorene Söhne“.

Max selbst sagt zu seinem Album:

Es ist ein Dialog. Ohne eure Phantasie können die Geschichten, die ich singe, nicht aufblühen, es bleiben dann einfach nur Worte. Jede Reise durch Rangoon wird eine andere sein. Wie gerne wäre ich bei jeder einzelnen mit dabei.

Lieber Max, diese Rezension ist meine Reise durch Rangoon, die ich auf diesem Wege sehr sehr gern mit dir (und allen anderen) teilen möchte.

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Zucker gegen Kummer

Mit „Under The Icicles“ präsentieren HUNDREDS in diesen Tagen eine EP die kostenlos heruntergeladen werden kann, denn sie ist ein Geschenk, ein Dankeschön. Nach ihrem Debüt, vielen, vielen Konzerten auf der ganzen Welt und dem „Variatons“- Album machen sich Eva und Philipp Milner nun an die Arbeit für ein zweites Album.

Fünf Titel erwarten den Höher auf der EP. Unter anderem eine bisher unveröffentlichte Coverversion und ein Remix.

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Birdy – Skinny Love (Bon Iver Cover)

Ein absolut großartiges Cover. Mit unglaublich viel Klarheit und Kraft in der Stimme. Dazu noch ein Video mit ebenso klaren Bildern und einem schönen Spiel mit der Tiefenschärfe. Deswegen sowohl Klanggenuss, als auch Bewegtbildharmonie.

http://www.myvideo.de/watch/8234588/Birdy_Skinny_Love