Die Wandelbarkeit der Dunkelheit

Lambert macht Pianomusik. Seine Pianomusik. Doch da ist noch viel mehr als das, denn die Maske, die er dabei trägt, ist nicht einfach nur ein Schutz. Sie gehört zu seinen Stücken, sie hat einen Einfluss auf sie: Mal erscheinen sie dadurch mystisch, mal spannend, mal geheimnisvoll, mal hat es etwas Rätselhaftes. Es ist unglaublich spannend mitzubekommen, was diese Kombination beim Hören auslöst. Es eröffnet für die Stücke eine völlig neue Ebene auf der man hören kann – nämlich auf eine ganz direkte Art und Weise in sich hinein, obwohl man gerade jemand und etwas anderes ansieht. Und genau das ist es, was die Verbindung zwischen Maske und Musik ausmacht – der Mehrwert für den Hörer.

Es ist eine Maske, die an einen

Lambert.

Lambert.

Stier erinnert und dessen Hörner in eine Art Fühler übergehen und somit aus dem Stier etwas Sanftmütiges machen und zwei Dinge vereinen. die man für gewöhnlich nicht zusammen bringt. Wem das alles immer noch zu seltsam oder gar gruselig erscheinen mag, der sollte auf die Augen hinter der Maske achten – sie machen aus Lambert ein freundliches Wesen.

 

 

Mit „Stay In The Dark“ veröffentlicht er sein zweites Album. Alle Stücke dieses Albums sind nachts entstanden.

Danke, an Markus Göres für das Rezensionsexemplar.

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