Auf eine sanfte Reise in die eigene Seele

Das Duo Stiehler Lucaciu sind Sascha Stiehler am Klavier und Antonio Lucaciu am Saxophon. Zwei Freunde und Spaßvögel, die sich unglaublich gut verstehen. Einen Eindruck von dieser besonderen Mischung bekommt man in diesem Interview zum zweiten Teil der Duo Trifft Freunde Tour:

Wirkt ihre CD Traumfresserchen eher ernst, kühl und liebevoll chaotisch, sind es auf ihrer EP Clara Park die weichen, warmen, fließenden und emotionalen Klänge und Töne, die Geschichten erzählen. Auch „So viel du brauchst“, ein Song, den die Jungs für den evangelischen Kirchentag komponiert haben, lädt auf diese Art und Weise zum Kraft tanken ein. Zum ersten Mal setzt sich dies ab Oktober 2013 auf Albumlänge fort. Das Debüt trägt den Namen „Kompott geht immer“. Ebenfalls ein wunderschöner

Auf „Kompott geht immer“ finden sich 11 Titel, sowie alte Bekannte und Freunde, zum Beispiel Roberterklaus und Ryo Takeda.

Danke an Hannes / Egolaut, für das Rezensionsexemplar.

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Live: Max Prosa (Ballroom und Cardinal Session)

Cafe Noir bei der Cardinal Session beim Traumzelt Festival. Selten habe ich Max so intensiv versunken in einem Song erlebt – eine großartige Akustikversion des Cafe Noir:

So lang ich darf bei den Ballroom Sessions. Eine sehr einfühlsame Version des Songs, mit etwas mehr Instrumentierung und dieser einen Strophe mehr, die dem Lied so sehr gefehlt hat. All das strahlt so viel wunderschönen Halt aus – Augen zu und genießen:

Ein Reisebericht in 12 + 3 Kapiteln

Ein Jahr nach „Die Phantasie wird siegen“, hat das zweite Album von Max Prosa das Licht der Welt erblickt. Es trägt den Namen „Rangoon“ – den Namen einer Stadt in Myanmar. Für Max Ausdruck der Gegensätze dort und an sich – für dieses Album:

Rangoon steht für mich als Symbol der Gegensätze und Widersprüche: Sehnsucht und Realität, ferne Strände und Verlust der Natur, heile Welt und blutiger Krieg, Kampf und Ohnmacht, Kunst und Politik.

Zu haben ist es als CD, MP3, oder Vinyl, sowie als limitierte 2 CD Version, die einige bisher nur live gespielte Lieder enthält, aber auch altbekannte Songs in neuem Gewandt (Plauen Sessions) zusammen mit dem Duo Stiehler / Lucaciu.

Bei i-tunes findet man außerdem eine bisher nur live vorgetragene Geschichte („Kapitän“), sowie die ein oder andere Instrumental-Version von Rangoon-Songs.

Für diese zwölf neuen Titel konnte sich diesmal auch die Band Zeit nehmen, sich einschließen, der Musik mehr bzw. anderen Raum geben, als noch beim letzten Album, und so auch neue Sounds für sich finden. Ein Weg, der vom ersten bis zum letzten Song zu spüren ist.

In meiner Wahrnehmung ist dieses Album – nicht wie sonst – der Beginn, Songs dabei begleiten zu können, wie sie sich verändern und entwickeln, sondern viel mehr schon einen Schritt weiter. Viele Songs waren schon live bekannt, und haben viele, viele textliche, sowie melodische Veränderungen bereits hinter sich. So ist dieses Album auch ein festhalten eines ganz anderen Zeitpunktes, was sich auch auf das Hören der Songs auswirkt.

Einen großen Anteil an diesem Album hat auch Misha Schoeneberg, denn er  inspirierte und schrieb mit Max zusammen Texte und ist für Lektorat und Supervising verantwortlich. Außerdem findet sich auf dem Album seine großartige Übertragung von Cohens „Hallelujah“ ins Deutsche, sowie ein Cover seines Liedes „Verlorene Söhne“.

Max selbst sagt zu seinem Album:

Es ist ein Dialog. Ohne eure Phantasie können die Geschichten, die ich singe, nicht aufblühen, es bleiben dann einfach nur Worte. Jede Reise durch Rangoon wird eine andere sein. Wie gerne wäre ich bei jeder einzelnen mit dabei.

Lieber Max, diese Rezension ist meine Reise durch Rangoon, die ich auf diesem Wege sehr sehr gern mit dir (und allen anderen) teilen möchte.

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Live: Duo Stiehler/Lucaciu (mit Freunden)

Ein kleiner Streifzug durch verschiedene Live-Darbietungen des Duo Stiehler/Lucaciu.

Dem Ein oder Anderen ist der Saxophonist vielleicht vom ein oder anderen gemeinsamen Auftritt mit Clueso bekannt. Antonio und sein Saxophon sind jedoch nur die eine Hälfte. Die andere ist Sascha Stiehler und sein Piano, der auch seinen ganz eigene wunderbare Art Humor ins Duo bringt.

Einen kleinen Eindruck davon gibts in diesem Interview:

Eine Live-Version des Liedes „Märchen von der Wolke“ im Theater Plauen:

Großartig, welche Kraft das Klavier in diesem Song entfaltet:

Das Duo zusammen mit Max Prosa am verlorenen Strand:

Antonio, Stefan, Ryo und der Jongleur

Gegensätze brauchen sich

Fabian Schuetze tut viele Dinge. Er ist Mitglied bei A Forest und Jaara, sowie Mitbegründer des Labels Analogsoul. Geboren in Jena und nun in Leipzig lebend, veröffentlichte er mit seinem Soloprojekt „Me And Oceans“ nach seiner EP „Lakes“, im März 2012 sein erstes Album namens „The Pond“. Sechs bzw. Sieben Titel sind darauf zu finden. Also eigentlich auch eine EP – aber wen interessiert das schon?!

An dieser Stelle noch einmal Danke an Fabian für das Rezensionsexemplar.

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Geschichten zwischen Wüste und Meer

Die Debüt EP der Erfurter Band Molatree ist endlich da! Lange und liebevoll haben

Molatree

Robert Chudasch (Schlagzeug),
Norman Thomas (Bass),
Susanne Thiele (Cello) und
Enrico Hiller (Gesang und Gitarre)

an ihrem Erstling gewerkelt und was lange währt wird bekanntlich gut und manchmal sogar mehr als das. Und das ist nur einer von mindestens sieben Gründen in die EP einzutauchen.

Danke an Enrico für das Rezensionsexemplar.

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