Liebevoller Erstling

Auf Moritz Liebig bin ich durch diese großartige Coverversion von Norman Sinns „Was Dir Fehlt“ aufmerksam geworden.

Beheimatet in Dietzenbach studiert er derzeit an der TU Ilmenau (wo auch die Anfänge von Zebresel zu Hause sind) angewandte Medienwissenschaften und hat im Rahmen seines Bachelorstudiums eine drei bzw. mit einem Bonustitel, vier Track starke EP aufgenommen. Sein Debüt trägt den Titel Gedankenspiele, das er wie folgt beschreibt:

Handgemachte Musik mit Herz – so kann man meine Musik wahrscheinlich am besten beschreiben. Mit einer Akustikgitarre um den Schultern und Percussion und Saxophon als Begleitung spiele ich verträumte Lieder mit Tiefsinn. Zwischen Realität und Fantasie erzähle ich Geschichten, die Raum zum Nachdenken schaffen sollen. Wie der Zuhörer diesen Raum einrichtet, um sich darin wohl zu fühlen, ist seinen Gedankenspielen überlassen.

Danke an Moritz, für das Rezensionsexemplar.

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Coverversion von Norman Sinns „Was dir fehlt“

Moritz Liebig hat eine wunderschöne Akustikcoverversion von Norman Sinns „was dir fehlt“ eingespielt.

Seine Version ist eine ruhige und überzeugt durch seine Stimme, die die Qual, die diese Selbstsuche mit sich bringt, so schon dezent und gleichzeitig angenehm zurückhaltend interpretiert und dadurch noch intensiver und berührender wirkt.

Norman Sinn – Brücke

Nach seinem Video zu König folgt nun das Video zu Brücke.

Das Besondere hier: Kamera, Regie und Idee stammen von Ryo Takeda. Beide geben des öfteren gemeinsam Konzerte und sind nun auch bei diesem Video zusammen am Werk.

Es hat eine ganz eigene Atmosphäre, die vor allem durch die Kameraperspektiven und diese wunderschönen Details, die eingefangen werden, entsteht. Der alte Koffer, das graue Haus, die Eingangstür, der gesamte Flur, die Gläser – halb voll und oder halb leer? – und vieles, vieles mehr.

Durch die Perspektive und das Licht entsteht eine Schönheit, die den Dingen und der Situation auf den ersten Blick gar nicht anzusehen ist, die sich nach und nach mit jedem neuen Bild, jeder neuen Sekunde aufs Neue und immer wieder entfaltet, sodass es regelrecht fesselt und man gespannt auf jede neue Szene ist und was sie an Schönheit und von diesem Gefühl, das im gesamten Video steckt, entgegen bringt.

Großartige Bewegtbildharmonie nahezu ohne Budget.

Außerdem haben mitgewirkt:
Schnitt: Marcus Grysczok,
Color by Nadir Mansouri,
Grafik + Set Frieder Oelze und Paul Jokisch (der auch für die Gestaltung der Karten und Flyer der Nozembertour von Ryo und Norman verantwortlich ist).

Wege und Pfade

Sein fünftes Studioalbum wird in diesem Monat ein Jahr alt. Die Deluxe-Version hingegen gibt es erst seit vier Monaten. Die Rede ist von Clueso und „An und für sich“.

Der Grund für die unterschiedlichen Veröffentlichungszeiträume war seine Tour im vergangenen Jahr, denn die Deluxe-Version bietet nicht nur einen wunderbaren Tourfilm, sondern auch Musikvideos, Cello mit Udo Lindenberg, eine Fotogalerie und vieles mehr auf einer CD und DVD.

Kam „So sehr dabei“ noch als ein sehr rohes Album, das genau dadurch eine ganz spezielle Schönheit in sich trägt, ist An und für sich mit der Veröffentlichung sehr viele Schritte weiter und klingt vor allem musikalisch sehr viel reifer.

Hier soll nicht auf alle Stücke, aber auf den Großteil der Songs eingegangen werden.

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Die Frage nach dem Sinn

Aus „Bates“ wurde Norman Sinn. Nach seinem Debüt 2007 war es vier Jahre still um ihn. 2011 veröffentlichte er mit „Was macht Sinn“ unter eigenem Namen sein zweites Album und war als Support der Schiffsverkehr-Tour von Herbert Grönemeyer unterwegs.

Warum aber Norman Sinn statt weiterhin Bates?

Mit dieser Namensänderung wollte ich einen klaren Schnitt machen und mich noch mal vollkommen neu positionieren. Diese Platte ist mein persönlicher Soundtrack für diesen Neuanfang
(Quelle: laut.de)

Das Album ist vor allem musikalisch sehr abwechslungsreich und vielschichtig. Es gibt Indiepop, Country, 20iger Jahre Salonmusik und Pop mit elektronischen Einflüssen zu hören.

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