Saluton Vivo!

„Hallo Welt!“ – das dritte Soloalbum von Max Herre. Nach den Singer-Songwriter-Ausflügen auf „Ein Geschenkter Tag“ gibt es nun wieder Rap und man entführt uns ins KAHEDI-Radio, „das die Gestaltungsfreiheit und die „Alles Geht“-Mentalität der Piratensender auf Albumlänge überträgt. Manche Songs gehen nahtlos ineinander über, werden durch Ansagen und Einspieler miteinander verbunden, oder laufen kurzerhand ein paar Takte rückwärts“, So der Pressetext zum Album.

Außerdem hat „Hallo Welt!“ eine lange Gästeliste zu bieten, bei der ich durchaus an so mancher Stelle skeptisch war. Max beweist aber sein Händchen für Kollaborationen und überzeugt mich damit fast genauso häufig, wie ich gezweifelt habe.

Danke, an Isabel und Ju für das Rezensionsexemplar.

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Max Herre mit Philipp Poisel – Wolke 7

Gedreht wurde das Video an den Red Sands bei Kent an der britischen Küste.

Ich liebe dieses Video für diese unglaublich intensive Stimmung, das Meer an sich, diese tolle Landschaft und diese großartigen Bilder, die man eingefangen hat.

Eine passendere Umgebung hätte man für dieses Lied und seinen Text nicht finden können.

Max:
Dinge kommen, Dinge gehen.
Sinn und Unsinn des Lebens.
Kopf in den Wolken, Kopf im Sand.
Hoch geflogen und so oft verbrannt.
Alles dreht sich und es dreht sich täglich.
Die Kraft in dir trägt und verrät dich.
Mann im Spiegel – Hass oder Liebe.
Er treibt dich vor sich her und er macht dich müde.
Und du willst jemand anders sein, wer kann das sein, mir fällt keiner ein.
Du willst nicht machen, was du machst.
Trotzdem sitzt du wieder hier, schreibst die ganze Nacht.
Falscher Stolz, Eitelkeit.
Dein Leben, doch für das Leben keine Zeit.
Mit dieser Leere Bücher vollgeschrieben.
Dein Albtraum auf Wolke 7.

Philipp:
Und ich schließe die Augen vor all diesen Fragen.
Weil es schwer ist die Zweifel auf den Schultern zu tragen.
Also schließ ich die Augen, um an etwas zu glauben.
Dass es wert es zu lieben und das Leben zu lieben.
Hier auf Wolke 7.

Max:
Dinge kommen, Dinge gehen.
Angst vorm Fallen, lieber für Nichts mehr stehen.
In den Bilderfluten nichts mehr sehen.
Und dann mit wehenden Fahnen untergehen.
Nachts in Katakomben abfliegen.
Dem Kater kontern – wieder abschießen.
Und im Gedränge untertauchen.
An Nichts außer an Wunder glauben.
Und du willst woanders sein,
wo kann das sein, es fällt dir gerade nicht ein.
Dicker Schädel und ’ne dünne Haut.
Jeden kennen, aber niemandem trauen.
Alles ist gesagt und es will keiner hören.
Es wär so einfach, wenn’s nicht so einfach wär.
Und all die Widersprüche totgeschwiegen.
Mein Albtraum auf Wolke 7.

[…]