Ein Reisebericht in 12 + 3 Kapiteln

Ein Jahr nach „Die Phantasie wird siegen“, hat das zweite Album von Max Prosa das Licht der Welt erblickt. Es trägt den Namen „Rangoon“ – den Namen einer Stadt in Myanmar. Für Max Ausdruck der Gegensätze dort und an sich – für dieses Album:

Rangoon steht für mich als Symbol der Gegensätze und Widersprüche: Sehnsucht und Realität, ferne Strände und Verlust der Natur, heile Welt und blutiger Krieg, Kampf und Ohnmacht, Kunst und Politik.

Zu haben ist es als CD, MP3, oder Vinyl, sowie als limitierte 2 CD Version, die einige bisher nur live gespielte Lieder enthält, aber auch altbekannte Songs in neuem Gewandt (Plauen Sessions) zusammen mit dem Duo Stiehler / Lucaciu.

Bei i-tunes findet man außerdem eine bisher nur live vorgetragene Geschichte („Kapitän“), sowie die ein oder andere Instrumental-Version von Rangoon-Songs.

Für diese zwölf neuen Titel konnte sich diesmal auch die Band Zeit nehmen, sich einschließen, der Musik mehr bzw. anderen Raum geben, als noch beim letzten Album, und so auch neue Sounds für sich finden. Ein Weg, der vom ersten bis zum letzten Song zu spüren ist.

In meiner Wahrnehmung ist dieses Album – nicht wie sonst – der Beginn, Songs dabei begleiten zu können, wie sie sich verändern und entwickeln, sondern viel mehr schon einen Schritt weiter. Viele Songs waren schon live bekannt, und haben viele, viele textliche, sowie melodische Veränderungen bereits hinter sich. So ist dieses Album auch ein festhalten eines ganz anderen Zeitpunktes, was sich auch auf das Hören der Songs auswirkt.

Einen großen Anteil an diesem Album hat auch Misha Schoeneberg, denn er  inspirierte und schrieb mit Max zusammen Texte und ist für Lektorat und Supervising verantwortlich. Außerdem findet sich auf dem Album seine großartige Übertragung von Cohens „Hallelujah“ ins Deutsche, sowie ein Cover seines Liedes „Verlorene Söhne“.

Max selbst sagt zu seinem Album:

Es ist ein Dialog. Ohne eure Phantasie können die Geschichten, die ich singe, nicht aufblühen, es bleiben dann einfach nur Worte. Jede Reise durch Rangoon wird eine andere sein. Wie gerne wäre ich bei jeder einzelnen mit dabei.

Lieber Max, diese Rezension ist meine Reise durch Rangoon, die ich auf diesem Wege sehr sehr gern mit dir (und allen anderen) teilen möchte.

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Ryo Takeda – Alles zu seiner Zeit

Diese Melodie passt so wunderbar zu diesen Bildern.

Einmal mehr großartige Kameraarbeit von Ryo:

Live: Max Prosa

Ein wunderbarer Konzertmitschnitt der Max Prosa Tour 2012 Live im Lido Berlin.

Los geht’s mit „Flügel“:

Der Link zur Playlist auf Youtube

Die Titelliste mit Einzellinks:

1. Flügel (http://youtu.be/m_Koi_GWlzk)
2. Visionen von Marie (http://youtu.be/gjxSl_Z2APs)
3. Abgründe der Stadt (http://youtu.be/mHEEwhkTCHg)
4. Ikonen (http://youtu.be/eN1RiHbFsJA)
5. Am 23. Juli (http://youtu.be/PrLNdkzI4G0)
6. So wieder leben (http://youtu.be/QLajiPGuuSo)
7. Tasunoro (http://youtu.be/BCyknU4Zcfg)
8. Als der Sturm vorbei war (http://youtu.be/VSITatYpD9I)
9. Radio Resistance (http://youtu.be/zZTfRFHz_MI)
10. Im Stillen (http://youtu.be/sTC9WXmTFZA)
11. Verlorene Söhne (http://youtu.be/f3LSR_7go_8)
12. Mein Kind (http://youtu.be/Ry1GGCO0Gik)
13. Totgesagte Welt (http://youtu.be/ADrlIDOrCjs)

Eine Schatztruhe voll Phantasie und Freiheit

Nach 2 EPs und mehreren verschobenen VÖ-Daten war es am 27.01.2012 endlich soweit: Das Debüt-Album von Max Prosa mit dem wunderschönen Titel „Die Phantasie wird siegen“ ist erschienen. Dass es am Ende über ein halbes Jahr später als ursprünglich geplant heraus kommt, war keinesfalls eine schlechte Entscheidung. Das Warten und (un)geduldig sein hat sich gelohnt.

14 Titel aufgenommen in Berlin und Erfurt erwarten den Hörer auf diesem Album und nehmen mit auf eine (Entdeckungs)Reise zwischen Zerrissenheit, Sehnsucht und vielem mehr. Und wer möchte kann auch mit Vinyl auf die Reise gehen.

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