Die Farbbombe, die alles auf den Kopf stellt!

Nas D bringt nach längerer Pause sein nunmehr viertes Album heraus: Pop!t. Und es ist viel mehr als nur ein Break- und Funkbeat-Album eines DJs. Über die letzten Jahre hat sich sehr viel entwickelt und ist gewachsen. Nas D hat sehr viele alte Bekannte zusammen geholt und auf diesem Album vereint, sodass es jetzt nicht mehr nur Samples, sondern auch Gesang und (gemeinsam) geschriebene Songtexte von Freunden gibt und nicht zuletzt einen neuen NAS D – Sound.

Nas D selbst über das Album und die letzten Jahre:

Nach drei Instrumentalalben als Produzent habe ich die letzten Jahre genutzt, um intensiv auszuprobieren und meine eigene Sprache zu finden. Dieser Prozess führt meiner Meinung nach zwangsläufig dazu, dass man sich auch etwas von seinen Wurzeln emanzipiert. Nur dann lassen sich eigene Aussagen treffen.

“Pop!T” ist für mich sowohl ein Ende, als auch Beginn. Die Zeit des Probierens und Findens geht zu Ende aber gleichzeitig spüre ich, dass damit eine ganz neue Reise beginnt, auf die ich sehr gespannt bin.

Mehr aus diesem Interview zum Album gibt’s hier: http://www.zughafen.de/popt-ist-popart/

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Auf eine sanfte Reise in die eigene Seele

Das Duo Stiehler Lucaciu sind Sascha Stiehler am Klavier und Antonio Lucaciu am Saxophon. Zwei Freunde und Spaßvögel, die sich unglaublich gut verstehen. Einen Eindruck von dieser besonderen Mischung bekommt man in diesem Interview zum zweiten Teil der Duo Trifft Freunde Tour:

Wirkt ihre CD Traumfresserchen eher ernst, kühl und liebevoll chaotisch, sind es auf ihrer EP Clara Park die weichen, warmen, fließenden und emotionalen Klänge und Töne, die Geschichten erzählen. Auch „So viel du brauchst“, ein Song, den die Jungs für den evangelischen Kirchentag komponiert haben, lädt auf diese Art und Weise zum Kraft tanken ein. Zum ersten Mal setzt sich dies ab Oktober 2013 auf Albumlänge fort. Das Debüt trägt den Namen „Kompott geht immer“. Ebenfalls ein wunderschöner

Auf „Kompott geht immer“ finden sich 11 Titel, sowie alte Bekannte und Freunde, zum Beispiel Roberterklaus und Ryo Takeda.

Danke an Hannes / Egolaut, für das Rezensionsexemplar.

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Norman Sinn – Brücke

Nach seinem Video zu König folgt nun das Video zu Brücke.

Das Besondere hier: Kamera, Regie und Idee stammen von Ryo Takeda. Beide geben des öfteren gemeinsam Konzerte und sind nun auch bei diesem Video zusammen am Werk.

Es hat eine ganz eigene Atmosphäre, die vor allem durch die Kameraperspektiven und diese wunderschönen Details, die eingefangen werden, entsteht. Der alte Koffer, das graue Haus, die Eingangstür, der gesamte Flur, die Gläser – halb voll und oder halb leer? – und vieles, vieles mehr.

Durch die Perspektive und das Licht entsteht eine Schönheit, die den Dingen und der Situation auf den ersten Blick gar nicht anzusehen ist, die sich nach und nach mit jedem neuen Bild, jeder neuen Sekunde aufs Neue und immer wieder entfaltet, sodass es regelrecht fesselt und man gespannt auf jede neue Szene ist und was sie an Schönheit und von diesem Gefühl, das im gesamten Video steckt, entgegen bringt.

Großartige Bewegtbildharmonie nahezu ohne Budget.

Außerdem haben mitgewirkt:
Schnitt: Marcus Grysczok,
Color by Nadir Mansouri,
Grafik + Set Frieder Oelze und Paul Jokisch (der auch für die Gestaltung der Karten und Flyer der Nozembertour von Ryo und Norman verantwortlich ist).

Am Meer mit Tinte und Tasunoro

Nach vielen, vielen Lesungen gibt es nun wieder Musik von Ryo. Am 7. Dezember 2012 erblickte die zweite Solo Veröffentlichung – diesmal unter seinem vollständigem Namen Ryo Takeda – das Licht der Welt. Die EP trägt den Namen „Grünes Rauschen“ und enthält sieben neue Songs.

Ryo selbst über die Arbeit an der EP und was sie so besonders macht:

Seit Mitte letzten Jahres steht in der Probenlounge des Zughafens ein altes Wandklavier.

Klapprig, aber mit Charme und großer Anziehungskraft auf mich. Und so habe ich einfach drauflos geklimmpert. Ohne Noten lesen oder aufschreiben zu können. Die Wiederholung als Erinnerungsstütze.

Dann kamen die Texte dazu. Anders als gewohnt, nicht vor irgendeiner Box sitzend, sondern beim Spielen der Klavierloops. Ich rief Robert Fischer an, ein guter Freund aus Wiesbadener Zeiten, erzählte von meinen Ideen und so trafen wir uns zu ersten Aufnahmen zu Hause am Flügel meiner Mutter.

Zwischen Erfurt und Wiesbaden hin und her pendelnd, entstanden so nach und nach die Songs für “Grünes Rauschen”. Im Zughafen, zu Hause im Wohnzimmer und bei Robert auf dem Sonnenberg.

Mit Manuel Fischer-Dieskau am Cello begrüße ich beim Song »Der Jongleur« einen ganz besonderen Gast.

Ein Teil dieser Songs soll hier vorgestellt werden.

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Live: Clueso mit Antonio Lucacio und Ryo Takeda bei ZDF@Bauhaus

Ein ganz nette Einstimmung auf das leise Neujahrskonzert zum 10 jährigen Jubiläum von Clueso und Band:

02:30 Pizzaschachteln
07:05 Wenn ein Mensch lebt
10:29 Du und Ich
14:22 1. Interview
17:10 Cello
22:53 Mach’s gut
26:30 2. Interview
29:20 Das Level
33:08 Beinah
37:30 Augen zu
42:47 Neu kennenlernen
47:05 3. Interview
51:00 Gewinner
55:50 Barfuss