Zurückhaltend großartig!

Me And Oceans (Fabian Schütze) veröffentlicht über sein Label Analogsoul nach den EPs „Lake“ und „The Pond“ nun sein erstes Album. Es nennt sich „The Bay“ und bringt uns alte und neue Songs zusammen mit dem Ensemble Mistral – bestehend aus Arpen und einem Streicherquartett – in klassischem Gewand. Mit dabei ist auch eine Coverversion von „Polonaise Blankenese“ im original von Gottlieb Wendehals.

Das Ensemble Mistral sind im Einzelnen:

Arpen, Klavier, Arrangements
Asita Tamme, Violine
Cora Sophie Groth, Bratsche
Benjamin Weis, Cello

Finanziert wurde das Album via Crowdfunding.

Bevor „The Bay“ auf CD veröffentlicht wurde, gab es drei Clubkonzerte in Deutschland.

unter anderem auch in meinem allerliebsten Lieblingsclub Franz Mehlhose in Erfurt:

Für alle, die nicht dabei sein konnten, und alle, die sich die Konzerte wieder in Erinnerung rufen wollen, erschien im August 2013 dieses Projekt auf CD, Vinyl und MP3.

Danke an Fabian für das Rezensionsexemplar.

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Live: Martin Kohlstedt mit Michael Nagler „BRU“

Im Mai 2013 beginnt der Auftakt für einige Konzerte von Martin Kohlstedt.

Als Vorgeschmack darauf gibt es den Song „BRU“ aus seinem Album „Tag“, gespielt im Lichthaus-Kino Weimar.

Das Besondere hier: eine Djembe. Michael Nagler unterstützt Martin rhythmisch. Eine ganz wunderbar gelungene Mischung und Begleitung. Als hätte der Song nur darauf gewartet:

MUSIK
Martin Kohlstedt – Piano
Michael Nagler – Djembé

Kamera
Clemens Beier
Marcus Grysczok

Schnitt
Marcus Grysczok
DIY MultimediaStudio
Hypertrashwonderland

DANK AN
Lichthaus – Kino Weimar
Dirk Heinje

In der Nacht mit dem Tage

Über Klaviermusik zu schreiben ist für mich eine Herausforderung. Denn Klaviermusik ist für mich die Einzige, bei der Glück und Leid so unglaublich nah beieinander liegen, dass sie schon ineinander Verschmelzen, oder in nur wenigen Tönen zugleich erklingen. Die einzige Musik, die mich auf so intensive Art und Weise berührt und von der ich immer wieder unglaublich ergriffen bin. So auch als ich durch den November-Nesweltter des Zughafens auf Martin Kohlstedts Solo Debüt aufmerksam wurde, und die ersten Töne hörte.

Überhaupt dürfte dem ein oder anderen Zughafen-Liebhaber Martin Kohlstedt schon über den Weg gelaufen sein. Sei es als Teil der Band von Ryo, oder als Mitglied von Marbert Rocel bzw, Karocel. Außerdem ist er Mitglied bei Diekenstiek.

Filmmusik produziert Martin Kohlstedt mit seinem Fimmusik-Label Mamaro ebenfalls. Alle Spotify-Nutzter können sich mit „Piano Colours“ ein Bild machen. Entstanden ist „Piano Colours“ für einen Verlag. Und wer Mamaros Filmmusik „in Aktion“ sehen möchte, der sollte sich den Kurzfilm  „Margot“ der Bauhaus Universität Weimar ansehen, denn auch da war Martin an den Tasten. Gezeigt wurde dieser Film während der  diesjährigen ARD-Themenwoche „Leben mit dem Tod“.

Mit „Tag“ erscheint nun (23. November 2012) Martins erstes offizielles Soloalbum.

Danke an Martin, für das Rezensionsexemplar.

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