Coverversion von Norman Sinns „Was dir fehlt“

Moritz Liebig hat eine wunderschöne Akustikcoverversion von Norman Sinns „was dir fehlt“ eingespielt.

Seine Version ist eine ruhige und überzeugt durch seine Stimme, die die Qual, die diese Selbstsuche mit sich bringt, so schon dezent und gleichzeitig angenehm zurückhaltend interpretiert und dadurch noch intensiver und berührender wirkt.

Norman Sinn – Brücke

Nach seinem Video zu König folgt nun das Video zu Brücke.

Das Besondere hier: Kamera, Regie und Idee stammen von Ryo Takeda. Beide geben des öfteren gemeinsam Konzerte und sind nun auch bei diesem Video zusammen am Werk.

Es hat eine ganz eigene Atmosphäre, die vor allem durch die Kameraperspektiven und diese wunderschönen Details, die eingefangen werden, entsteht. Der alte Koffer, das graue Haus, die Eingangstür, der gesamte Flur, die Gläser – halb voll und oder halb leer? – und vieles, vieles mehr.

Durch die Perspektive und das Licht entsteht eine Schönheit, die den Dingen und der Situation auf den ersten Blick gar nicht anzusehen ist, die sich nach und nach mit jedem neuen Bild, jeder neuen Sekunde aufs Neue und immer wieder entfaltet, sodass es regelrecht fesselt und man gespannt auf jede neue Szene ist und was sie an Schönheit und von diesem Gefühl, das im gesamten Video steckt, entgegen bringt.

Großartige Bewegtbildharmonie nahezu ohne Budget.

Außerdem haben mitgewirkt:
Schnitt: Marcus Grysczok,
Color by Nadir Mansouri,
Grafik + Set Frieder Oelze und Paul Jokisch (der auch für die Gestaltung der Karten und Flyer der Nozembertour von Ryo und Norman verantwortlich ist).

Die Frage nach dem Sinn

Aus „Bates“ wurde Norman Sinn. Nach seinem Debüt 2007 war es vier Jahre still um ihn. 2011 veröffentlichte er mit „Was macht Sinn“ unter eigenem Namen sein zweites Album und war als Support der Schiffsverkehr-Tour von Herbert Grönemeyer unterwegs.

Warum aber Norman Sinn statt weiterhin Bates?

Mit dieser Namensänderung wollte ich einen klaren Schnitt machen und mich noch mal vollkommen neu positionieren. Diese Platte ist mein persönlicher Soundtrack für diesen Neuanfang
(Quelle: laut.de)

Das Album ist vor allem musikalisch sehr abwechslungsreich und vielschichtig. Es gibt Indiepop, Country, 20iger Jahre Salonmusik und Pop mit elektronischen Einflüssen zu hören.

Weiterlesen