Strahlendes Eis

Nach seinem Label-Debüt bei 58Muzik und erster physischer VÖ mit An7ma gibt es seit Dezember 2013 von CR7Z auch eine EP über fünfacht, die ausschließlich digital erhältlich ist und den Namen Hydra trägt.

Bevor die EP veröffentlicht wurde, gab es jedoch noch den 58 Independent Day zu dem Chris ein weiteres An7ma Exclusive beigesteuert hat: Timemachine.

Auf Hydra warten 7 Titel, davon ein Song mit Absztrakkt als Feature-Gast.
Angekündigt wurde die EP unter anderem mit folgenden Worten:

„In den kalten und dunklen Wintertagen erreicht euch ein wärmendes Licht“

Die Hydra EP ist eines von vielen Schiffen im Seelenhafen.

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Ein Ausflug ins Abstrakte

Das Trio Schmetterling sind Alexander Binder, Jan Roth und Keisuke Matsuno. Zu Hause sind sie in Erfurt und New York. Die Musik, die sie machen ist instrumental und entsteht durch Bass, Schlagzeug, E-Gitarre und Synthesizer.

Im Interview auf mucbook beantworten sie Fragen zu ihren Songs so:

http://www.mucbook.de/2013/05/12/interview-trio-schmetterling/

Ihr habt einmal gesagt, eure Musik klingt wie ein Soundtrack, zu dem es keinen Film gibt. Wie sollte so ein Film aussehen?

Jan: Schwer zu sagen. Jeder spult seinen eigenen Film ab, es gibt ja niemanden, der Texte oder Inhalte vorschreibt. Das eigene Kopfkino ist wichtig.

Ihr sprecht gerade die fehlenden Texte an. War Stimme oder Gesang für euch nie ein Thema?

Jan: Nie, nie, niemals. Wir haben einen anderen Zugang zur Musik, als jemand der Songs schreibt. Wir gehen über unser Instrument ran.

Alex: Worte sind nicht das Medium, mit dem wir uns am besten ausdrücken können. Wir fühlen uns so viel wohler, da können wir vielmehr damit sagen. Eure Musik ist also rein durch die Titel mit Wörtern verbunden.

Was hat es denn mit den Songtiteln 17, 18, 21 auf sich? Hat euch 19 und 20 nicht gefallen?

Jan: Wir wollten bei einigen Songs bewusst irgendeinen Inhaltsbezug umgehen. Diese Songs haben eine bestimmte Farbe, die zu den einzelnen Zahlen passt.

Der Schmetterling spielt ebenfalls eine sehr große und bedeutende Rolle:

Was haben eigentlich Schmetterlinge mit eurer Musik zu tun?

Jan: Zu den Hochzeiten unserer Namensüberlegungsphase waren wir in Berlin und kamen an einem Stripclub vorbei, der Butterfly hieß. Fanden wir gut. Bei Schmetterling kommt „schmettern“ im Wort vor, was ja schon mal ziemlich laut ist. Wir mögen auch das Flatterhafte: Ein Schmetterling ist mal auf der einen Blüte und dann auf der anderen Blüte und holt sich überall Inspiration.

Alex: Es ist ein Symbol für Fluktuation und Bewegung. Ein Schmetterling lässt sich nicht so leicht fangen. Das spiegelt die Musik wieder.

Wie wichtig ist euch der Schmetterling im Vergleich zu euren Neben- bzw. Solo-Projekten?

Jan: Oberwichtig. Bei anderen Projekten sind wir mehr Mitläufer.

Keisuke: In dieser Konstellation entwickelt sich nicht nur jeder als Individuum weiter, wir sind als Trio gewachsen. Und das ist etwas Besonderes.

Alex: Hier können wir uns am besten entfalten, weil das Musik ist, die wir für uns geschrieben haben. Das ist unser Herzblut.

Doch nicht nur für das Trio spielt der Schmetterling eine große Rolle, sondern auch für den Seelenhafen, ist er bedeutend, wenn man bedenkt, dass auf altgriechisch Psyche bzw. Seele (ψυχή) auch so viel wie Schmetterling bedeutet – oder auch andersherum Schmetterling gleichbedeutend mit Seele ist.

So gibt es wohl keinen passenderen Ort für das Trio und ihren Zweitling Globus, als hier im Seelenhafen. Denn wo könnte sich die Seele ihrer Musik besser ausbreiten als hier und wo könnte ich meine Eindrücke schöner wiederfinden, als in einem für diesen Blog so passendem und wichtigem Symbol wie dem Schmetterling. Ich wünsche mir sehr, dass euch mein Blog eine Art virtuelle Heimat sein kann.

Veröffentlicht wurde das Album diesmal nicht über Analogsoul, sondern über das Label Traumton. Und immer noch besteht eine enge Verbindung zum Netzwerk des Zughafens. Nicht nur, dass Alex Binder Gitarrist in der Band von Max Prosa ist, sondern es haben auch Marcel Aue (auch bekannt als DJ Malik in Cluesos Band), sowie Frieder Oelze mitgewirkt. Sie sind verantwortlich für das Foto im Booklet und das Artwork des Albums. Außerdem ist Jan Roth ebenfalls Schlagzeuger bei den Hundreds, dessen eine Hälfte ebenfalls Teil der Clueso Band ist.

Genauso abstrakt wird auch diese Rezension werden

Danke an Alex, für das Rezensionsexemplar.

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DJ s. R. – Sleepless Nights

Stoff für die nächste (nachdenkliche) schlaflose Nacht.

Das Video wurde von Imun gestaltet.

Laut 58 Muzik ist Sleepless Nights „das erste Video einer geplanten Reihe von neuen Songs mit der dazugehörigen Visualisierung ….

Weitere Neuigkeiten zu s. R. gibt es hier.

30 Minuten Abschied

P:hon (sprich „fon“) waren eine wunderbare Post-Rock Band aus Dresden. Von Ende 2008 bis Ende 2011 erschufen

Marco – Gitarre
Richard – Gitarre
Enrico – Synthesizer
Torsten – Bass
Martin – Schlagzeug
Larissa – Stimme

gemeinsam diese weiten und typischen, aber dennoch eigenen Post-Rock-Sound-Landschaften, dazu die schöne und klare Stimme von Larissa in den Songtexten. Sie veröffentlichten in diesen drei Jahren ein Album und nahmen eine EP auf.

Die EP, welche drei Titel enthält, wurde jedoch erst 1 Jahr und wenige Monate nach Auflösung der Band, am 19. Mai 2013 veröffentlicht.

Danke an Marco für das Rezensionsexemplar. Weiterlesen

Am Meer mit Tinte und Tasunoro

Nach vielen, vielen Lesungen gibt es nun wieder Musik von Ryo. Am 7. Dezember 2012 erblickte die zweite Solo Veröffentlichung – diesmal unter seinem vollständigem Namen Ryo Takeda – das Licht der Welt. Die EP trägt den Namen „Grünes Rauschen“ und enthält sieben neue Songs.

Ryo selbst über die Arbeit an der EP und was sie so besonders macht:

Seit Mitte letzten Jahres steht in der Probenlounge des Zughafens ein altes Wandklavier.

Klapprig, aber mit Charme und großer Anziehungskraft auf mich. Und so habe ich einfach drauflos geklimmpert. Ohne Noten lesen oder aufschreiben zu können. Die Wiederholung als Erinnerungsstütze.

Dann kamen die Texte dazu. Anders als gewohnt, nicht vor irgendeiner Box sitzend, sondern beim Spielen der Klavierloops. Ich rief Robert Fischer an, ein guter Freund aus Wiesbadener Zeiten, erzählte von meinen Ideen und so trafen wir uns zu ersten Aufnahmen zu Hause am Flügel meiner Mutter.

Zwischen Erfurt und Wiesbaden hin und her pendelnd, entstanden so nach und nach die Songs für “Grünes Rauschen”. Im Zughafen, zu Hause im Wohnzimmer und bei Robert auf dem Sonnenberg.

Mit Manuel Fischer-Dieskau am Cello begrüße ich beim Song »Der Jongleur« einen ganz besonderen Gast.

Ein Teil dieser Songs soll hier vorgestellt werden.

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