Die Intensität des (eigenen) Seins

Lange Zeit war es ruhig um Donato. In dieser Zeit gab es das Mixtape „Von Damals bis Heute“, welches eine Zusammenstellung aus seinem Schaffen der vergangen Jahre enthält – unter anderem auch ein sehr schönes Feature mit Ryo Takeda im Song „Über der Stadt“. Sowie verschiedene Freetracks (Halt mich fest, Wenn ich gehe, Winterschlaf, Modern Stalking) und Gedanken (zu Angst) bei Freunde fürs Leben.

Doch Donato ist wieder da. Fünf Jahre nach „Angst“ können wir dessen Nachfolger „Enzo“ in den Händen halten.

Schon auf seinem letzten Album bekam man einen deutlichen Eindruck davon, wohin sich Donato noch entwickeln kann. Aber auch bei einem möglichen nächsten Album war erneut die Frage nicht wann das nächste Album erscheint, sondern ob überhaupt. Zur Freude Aller hat das nun fünf Jahre nach Angst (2009) geklappt und der Nachfolger Enzo (2014) ist die mehr als konsequente Weiterentwicklung von Donato und dem Vorgänger-Album.

„Enzo“ ist bei Kopfhörer Recordings erschienen und enthält 16 Tracks mit rund einer Stunde Spielzeit. Bei I-tunes ist sogar eine Premium Edition erhältlich, die zusätzlich zu den 16 Albumtiteln verschiedene Remixe, einen Bonustrack (wie ein Geist), sowie zu allen Albumtiteln und dem Bonustrack die Instrumentals enthält!

Das Album kommt ohne Songtexte. Diese stehen dafür offiziell auf rapgenius.com zur Verfügung. http://rapgenius.com/albums/Donato/Enzo

Danke an Marco für das Rezeinsionsexemplar. Weiterlesen

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An allen Ecken rund

Kontrolliertes Chaos sind Nico Suave und Sleepwalker.

Vor wenigen Wochen brachten sie ihre erste gemeinsame EP „Kontrolliertes Chaos“ heraus.

Sie ist ausschließlich auf Vinyl (limitiert auf 500 Stück) zu haben und enthält fünf Titel.

Nachtrag: Inzwischen auch digital erhältlich.

Mit großartigen, rockigen und eingängigen Beats von Sleepwalker und ebenfalls großartigen Texten von Nico.

Alle Fans von Suave dürfen wieder Feuer und Flamme sein.

An dieser Stelle ein Dankeschön an Patrick für das Rezensionsexemplar. Weiterlesen

Saluton Vivo!

„Hallo Welt!“ – das dritte Soloalbum von Max Herre. Nach den Singer-Songwriter-Ausflügen auf „Ein Geschenkter Tag“ gibt es nun wieder Rap und man entführt uns ins KAHEDI-Radio, „das die Gestaltungsfreiheit und die „Alles Geht“-Mentalität der Piratensender auf Albumlänge überträgt. Manche Songs gehen nahtlos ineinander über, werden durch Ansagen und Einspieler miteinander verbunden, oder laufen kurzerhand ein paar Takte rückwärts“, So der Pressetext zum Album.

Außerdem hat „Hallo Welt!“ eine lange Gästeliste zu bieten, bei der ich durchaus an so mancher Stelle skeptisch war. Max beweist aber sein Händchen für Kollaborationen und überzeugt mich damit fast genauso häufig, wie ich gezweifelt habe.

Danke, an Isabel und Ju für das Rezensionsexemplar.

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Stärke durch Leid

Nach „Entwicklungshilfe“ und Ein Fenster zur Sprache“ war es im Juni 2012 soweit: Amewu veröffentlicht sein zweites Album. „Leidkultur“ heißt es und bringt im Vergleich zum Debüt einige Veränderungen mit sich. Melodischere Beats, ein Thema, das sich wie ein roter Faden durch das Album zieht und ein bisschen weniger Doubletime Rap.

Danke an Miriam von Edit, für das Rezensionsexemplar.

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Flucht in Dunkelheit und Melancholie

Er kann nicht nur mit den Orsons, oder mit Plan B rappen, sondern auch Solo. Was spätestens seit „KIDS“ kein Geheimnis mehr sein sollte. Im November 2011 erschien Maeckes EP „Manx“ (inzwischen nur noch digital zu haben).

Fast alle Beats dieser EP stammen von Maeckes selbst und für ihn war dieses Projekt der Ausgleich zur experimentellen Arbeit am kommenden Orson-Album. „Manx“ ist Rap in Reinform. Text, Beat, Druck und Reime. Melodisch nichts kompliziertes, oder verspieltes. Einfach nur Beats und Texte, allerdings nicht typisch oldschool, sondern typisch Marcus Winter.

Seine Texte sind gewohnt nachdenklich, melancholisch, düster und zweifelnd. Weiterlesen